Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat die saudische Führung in Riyadh ein Reiseverbot für schiitische Gelehrte verhängt, um die Gelehrten daran zu hindern die schiitische Auslegung des Islams zu verbreiten.Demnach hatte das Innenministerum am Sonntag mitgeteilt, dass es Sheikh Mohammad Al Obeidan, Sheikh Heidar Al Saeed und Taher Al Shamimi, sowie Menschenrechtsaktivisten Sadek Al Ramadhan das Recht entzogen habe, das Land zu verlassen.Die drei Gelehrten stammen aus verschiedenen Städten im östlichen Teil des Landes. Der vierte Genannte ist der Mitbegründer und Generalsekretär des Adala Menschenrechtszentrums.Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zu Folge, hat die Führung den Gelehrten und der vierten genannten Person somit das Recht der Redefreiheit gestrichen. Saudische Aktivisten teilten auch mit dass politische Aktivisten in Saudischen Gefängnissen vom Regime ohne Anschuldigungen illegal festgehalten werden.Seit Februar 2011 befindet sich das Land im Umschwung. Die Menschen protestieren gegen die Führung im Lande, welche das Volk unterdrückt, und sich weigert schiitischen Mitbürgern und Mitbürgerinnen im Lande Rechte zu gewähren. So dürfen sich schiitische Bürger im Land weder frei bewegen, noch dürfen sie eigene Moscheen haben oder in der Politik aktiv sein. Außerdem ist selbst den sunnitischen Frauen im Land das Führen eines Fahrzeuges, die Teilnahme an Wahlen im Land und das Reisen ohne männlichen Begleiter untersagt. Saudi Arabien ist das einzige Land weltweit, in welchem Frauen keine Rechte geniessen und als Besitz ihrer Ehemänner angesehen werden.Die Demonstrationen die im Jahre 2011 ausgebrochen waren, waren schnell in Protest umgeschlagen und hatte sich dann gegen die Diktatur in Riyadh gerichtet, welche sich wehement weigert Reformen zu veranlassen.
1 April 2013 - 19:30
News ID: 405123
Die saudische Führung in Riyadh hat ein Reiseverbot für schiitische Gelehrte verhängt,um den Einfluß der Schiiten in der Region zu schwächen.